Aktuelle Veranstaltungen zur Vorstellung der Akte Rosenburg: Am 20. und 22. Oktober 2016 auf der Frankfurter Buchmesse, am 30. November in der Bundesstadt Bonn!

 

Nachdem der Abschlussbericht der UWK-BMJ, die Akte Rosenburg, am 10. Oktober zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, folgen in diesem Jahr noch weitere Veranstaltungen: 

Auf der Frankfurter Buchmesse

  • Donnerstag, 20. Oktober 2016, um 11 Uhr am Stand der F.A.Z, Halle 3.1. D 106 stellen Christoph Safferling und Manfred Görtemaker im Gespräch mit Rainer Blasius.
  • Samstag, 22. Oktober 2016, 13:30 Uhr am Stand des Vorwärts, Halle 3.0. B 15: Christoph Safferling und Manfred Görtemaker im Gespräch mit dem Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas.

 

In der Bundesstadt Bonn

Am Mittwoch, den 30. November 2016 werden die Professoren Christoph Safferling und Manfred Görtemaker in der Zeit von 17 bis 21 Uhr die Arbeit der Kommission im Wissenschaftszentrum Bonn (Ahrstr. 45, 53175 Bonn) vorstellen.

Schwerpunkt der Veranstaltung ist eine Podiumsdiskussion u.a. mit Frau BMin a.D. Dr. Hertha Däubler-Gmelin; Herr Fritz Wittmann, ehemals Rechtspolitischer Sprecher der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion 1977-1991 sowie ehemaliger Persönlicher Referent der Bundesjustizminister Jäger und Heinemann; Herr Dr. Klaus Wichmann, ehemaliger Leiter der Zentralabteilung im BMJ Bonn sowie Frau Dr. Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung.

Der Abschlussbericht der UWK-BMJ Abschlussbericht wurde am 10.10.2016 in Berlin erstmals präsentiert. Weitere Informationem zum INhalt sowie eine Leseprobe finden Sie hier auf der Seite des Verlages.

Präsentation des Abschlussberichts

Am 10. Oktober 2016 wurde der Abschlussbericht der UWK-BMJ im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vorgestellt

Vier Jahre lang hat eine Unabhängige Wissenschaftliche Kommission untersucht, wie das Bundesjustizministerium in den 1950er und 1960er Jahren mit der NS-Vergangenheit umgegangen ist. Am 10. Oktober wurde der Abschlussbericht der Kommission "Die Akte Rosenburg – Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Zeit" im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vorgestellt. Einen Bericht zu der Veranstaltung finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.

6. Rosenburg-Symposium erörterte Ethos der Juristen

Am 29.06.2016 fand im Auditorium der Bucerius Law School in Hamburg das 6. Rosenburg-Symposium statt.

Im Rahmen dieser Public History-Veranstaltung stellte die Unabhängige Wissenschaftfliche Kommission beim Bundesministerium der Justiz zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit bisherige Ergebnisse ihrer Arbeit vor.

Thema des Symposiums waren das Ethos der Juristen und die Frage nach den Folgerungen, die aus den Erkenntnissen der Kommission für dieses zu ziehen sind.

Nach einem Grußwort vom Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas sprach Sir Thomas Legg, ehemaliger Permanent Secretary of the Lord Chancellor’s Department und Clerk of the Crown in Chancery über das Verfassungsrecht des Vereinigten Königreiches und die Lehren, die sich aus dem Rosenburg-Projekt für dieses ergeben.

Im Anschluss diskutierte ein Podium, dem neben Prof. Safferling als Mitglied der Kommission Professorin Doris König, Richterin des Bundesverfassungsgerichts, Professor Bernhard Schlink, Dr. Klaus von Dohnanyi, Bundesminister a.D. sowie Gisela Friedrichsen, Journalistin beim Magazin „Der Spiegel“, angehörten, mit dem Publikum. Hierbei wurden gerade auch mögliche Konsequenzen für die Ausbildung angehender Juristinnen und Juristen erörtert.

Den Redebeitrag des Bundesministers der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko MAss anlässlich des Symposiums finden Sie hier.

(Foto: BMJV/photothek/Thomas Trutschel)

5. Rosenburg-Symposium : "Aufarbeiter"-Kommissionen kamen zum Austausch zusammen

Am 26. April fand im Haus der Wannseekonferenz das 5. Rosenburg-Symposium statt.

Die Veranstaltung wurde vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gemeinsam mit der Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit organisiert.

Gegenstand verschiedener Panels war der Austausch über die Untersuchungen und Ergebnisse der von unterschiedlichen Ministerien und Behörden eingesetzten Expertenkommissionen zur Untersuchung ihrer NS-Vergangenheit. Dank der herausragenden Expertise der anwesenden Wissenschaftler fand eine interessante und aufschlussreiche Diskussion statt, der zahlreiche Besucher beiwohnten. Es zeigte sich das große Interesse an den Berichten der verscheidenen Kommissionen. Professor Dr. Christoph Safferling stellte die bisherigen Forschungsergebnisse der UWK-BMJ vor, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas anwesend sprach einleitende Worte.